Kulturtechniken

Kulturtechniken werden in Einzel- oder Kleingruppenarbeit, klassenintern und/oder im Tandem/Tripel-Kurs vermittelt.

Der Leseunterricht an unserer Schule beschränkt sich nicht auf das Lesen von Buchstaben und Schrift, sondern schließt auch das Verstehen von Gegenständen, Situationen, Bildern, Bildzeichen, Signalen u a. mit ein.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, in ihrer Umgebung nach Zeichen zu suchen, die ihnen etwas sagen. Dieser erweiterte Leseunterricht geschieht in Verbindung mit der schrittweisen Eroberung der Umwelt und hat auch eine Berechtigung für Schülerinnen und Schüler, die im Augenblick noch keinen Zugang zur Buchstabenschrift finden, oder die nicht sprechen können. Im Mittelpunkt dieses Leseunterrichtes steht die Suche nach Sinngehalten in allen Bereichen der menschlichen und gegenständlichen Umwelt. (Bayrische Rahmenrichtlinien für den Unterricht an Schulen für Geistigbehinderte).

Daraus ergeben sich folgende Lernzielbereiche:

  1. Gegenstände und Situationen
  2. Bilderlesen
  3. Symbol- und Signallesen
  4. Lesen von Schrift (Leselehrgang)
  5. Lesen im Buch

Die Gesamtkonferenz hat sich auf den Leselehrgang Lesen mit Lo als Grundlage für die Einführung und Vermittlung der Reihenfolge von Buchstaben geeinigt.

 

Im mathematischen Bereich soll den Schülerinnen und Schüler eine geordnete Wahrnehmung der Umwelt und ihres Handelns in ihrer Umwelt vermittelt werden. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, die Umwelt durch innere und äußere Ordnung zu strukturieren und Handlungskompetenz zur Bewältigung des täglichen Lebens zu erwerben. Unterrichtsinhalte werden aus folgenden Lernbereichen abgeleitet, die sich an den Rahmenrichtlinien orientieren:

  • in und mit Räumen handeln,
  • Mengen durch Begrenzungen herstellen,
  • Mengen ordnen, vergleichen, verändern, bewusst erfassen,
  • der numerischen Sprache begegnen,
  • Zahlbeziehungen bewusst erfassen,
  • Zahlen lesen und schreiben,
  • mit Mengen, Zahlen und Ziffern umgehen,
  • mit Geld und Maßen umgehen.

Im Unterricht kommt es darauf an, Mathematik und Lesen an lebenspraktische Dinge und Handlungen zu binden. Es ist deshalb wichtig, Lernsituationen aus allen Bereichen des schulischen Alltags aufzugreifen, z.B. im Morgenkreis, im Sachunterricht, in der Hauswirtschaft oder beim Spiel.