Erfahrungsberichte

‚Als ich mich dazu entschlossen habe ein FSJ zu machen, war ich noch sehr orientierungslos und wusste nicht was ich mal für einen Beruf ausüben möchte. Doch nach meinem einjährigen Sozialen Jahr an der Johann-Hinrich-Wichern-Schule, weiß ich jetzt, dass ich im sozialen Bereich tätig werden möchte.

Ich war speziell für eine Klasse zuständig, aber auch zur Vertretung in anderen Klassen tätig. Seid dem ersten Tag, konnte ich mich gut in den Schulalltag einleben und kam super mit den Kindern aus. Jeder Tag war verschieden und es kamen viele neue Situationen auf mich zu. Ein Jahr war Ich ein Teil von ihrem Alltag und habe gemeinsam mit ihnen gespielt, gelernt, gelacht und eine Menge Spaß gehabt. Es gab auch Tage an denen ich an meine Grenzen kam, aber die habe ich zusammen mit meinem Team überwunden. Das tolle und herzige Team, war auch einer der Gründe warum ich jeden Tag mit großer Freude zur Arbeit gegangen bin.

Wenn ich zurück blicke, denke ich an ein Jahr voller Erinnerung, ganz viel Spaß und schöner Momente mit ganz tollen Menschen. Durch das Jahr habe ich mich persönlich auch verändert. Ich bin selbstsicherer und offener geworden und habe meine Grenzen und meine eigene Belastbarkeit kennen gelernt.

Ich würde das Freiwillige Soziale Jahr jedem empfehlen, der noch nicht weiß, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. Für mich persönlich, war es die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte.‘

verfasst von S. Becker (FSJlerin im Schuljahr 2015/16)

 

‚Ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen war die wohl beste Entscheidung, die ich nach meinem Schulabschluss hätte treffen können und die ich jederzeit wieder so treffen würde! Ein Jahr voller Überraschungen, schönen Momenten und Spaß. Es war aber auch manchmal emotional sehr aufwühlend, hat mich stark gefordert und mir gelegentlich meine Grenzen aufgezeigt.

Bereits nach kürzester Zeit habe ich die Kinder richtig ins Herz geschlossen und obwohl sie einem viel Geduld und Ausdauer abverlangen, geben sie einem umso mehr zurück, auf ihre ganz eigene Art und Weise. Ein Jahr lang begleitete ich also die Klasse beim Unterricht, bei Ausflügen und in der Pflege. Kein Tag war wir der andere und man musste immer auf etwas Neues oder eine Überraschung gefasst sein! Die Kinder sind total unterschiedlich, aber alle sehr liebenswert und einzigartig!

In einem tollen Team verging das Jahr wie im Flug und bereicherte mein Leben sehr und hat mich persönlich reifen lassen. Ich lernte Verantwortung zu übernehmen, mich durchzusetzen und die speziellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu verstehen. Und zu guter Letzt habe ich nach diesem Jahr meinen Wunschberuf gefunden: Förderschullehrerin!‘

T. Weigelt (Freiwilliges Soziales Jahr im Schuljahr 2012/13)