ETEP

Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik

EPU: Entwicklungspädagogischer Unterricht

EPU – ein Lieblingsfach unserer Schülerinnen und Schüler:

  • „In EPU sind wir Wut und Angst!“
  • „In der Pause habe ich es wie in EPU gemacht!“
  • „Ich habe NEIN gesagt!“
  • „Wir packen die Angst in den Karton!“

Vor vielen Jahren durften wir ETEP (Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik) in einer Fortbildung kennenlernen und begannen, EPU fest in den Schulalltag zu etablieren.

Es ist ein Unterrichtsfach, in dem das sozial-emotionale Lernen im Vordergrund steht. Hier werden die Kinder und Jugendlichen in diesen Kompetenzen gefördert und gestärkt. Jede Schülerin und jeder Schüler wird auf seiner Entwicklungsstufe abgeholt und weitergeführt.

Der Unterrichtsinhalt richtet sich nach der Lerngruppe und ihren sozial-emotionalen Bedürfnissen aus. So wird die Fähigkeit geübt, eigene Gefühle aufzuspüren, auszuprobieren und zu benennen; der Umgang mit Angst, Wut, Eifersucht oder Traurigkeit und Fröhlichkeit wird erforscht; die Schülerinnen und Schüler lernen ihre eigenen Grenzen kennen, aber auch zu setzen.Sie üben, Emotionen beim Gegenüber zu lesen, Konflikte zu bearbeiten und eigene Lösungen zu entwickeln.

Diese Lerninhalte werden sowohl kognitiv als auch kreativ erarbeitet. Das kreative Erleben wird in Form von Theaterspielen, szenischem Spiel, Malen oder Musizieren durchgeführt. Durch dieses intensive Erleben begegnen die Lernenden ihren Gefühlen, können andere Rollen einnehmen, entwickeln Empathie und Sozialkompetenzen.

Mittlerweile ist ETEP zum Unterrichtsprinzip vieler Klassen geworden. Nur, wenn wir stets die Entwicklungsstufe jedes Kindes im Auge haben, können wir pädagogische Ziele erreichen.